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Amor and (2021) ⎥ Öl und Acryl auf Leinwand ⎥ 100 cm x 120 cm

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Venus and (2021) ⎥ Öl und Acryl auf Leinwand ⎥ 100 cm x 120 cm

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Voyage (2021) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 70 x 100 cm

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A day in Gravelines (2021) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 90 x 70 cm

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Lighthouse (2021) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 90 x 70 cm

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David at the window (2020) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 90 x 70 cm

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Sax player (2020) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 90 x 70 cm

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Race (2020) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 90 x 90 cm

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Black Swan 2 (2020) ⎥ Öl & Acryl auf Leinwand ⎥ 70 x 50 cm (Sold)

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Black Swan 1 (2019) ⎥ Öl & Acryl auf Leinwand ⎥ 60 x 50 cm (Sold)

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Mona Lisa in the swimming pool (2019) ⎥ Öl auf Leinwand ⎥ 32 x 32 cm

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Mona Lisa is swimming (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 32 x 32 cm

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Kornrade (2019) ⎥ Acryl aud Leinwand ⎥ 90 x 90 cm

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Schloss K (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 90 x 70 cm

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Flughafen (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 90 x 75 cm (sold)

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The sailing voyage (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 80 x 60 cm (sold)

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Dreilinden (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 90 x 90 cm

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Buick Super Riviera (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 90 x 90 cm

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Autobahn (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 60 x 80 cm

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Daydream (2019) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 60 x 80 cm (sold)

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Pfaueninsel (2018) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 65 x 75 cm

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Flying toaster (2018) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 60 x 60 cm

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Mona Lisa on holiday (2018) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 75 x 65 cm (sold)

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Dancing on the lake (2018) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 60 x 60 cm

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My doll (2018) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 80 x 65 cm

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Blythe on the beach (2018) ⎥ Öl aud Leinwand ⎥ 60 x 60 cm

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Bir Milyon (2011) ⎥ Acryl, Ölpastell auf Leinwand ⎥ 200 x 150 cm

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Stockholm (2011) ⎥ Acryl auf Leinwand ⎥ 200 x 160 cm

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Monaesin (2011) ⎥ Acryl auf Leinwand ⎥ 200 x 150 cm

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Spirit of Spring 1 (2012) ⎥ Acryl auf Leinwand ⎥ 170 x 130 cm (sold)

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Spirit of Spring 2 (2012) ⎥ Acryl auf Leinwad ⎥ 170 x 130 cm (sold)

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Stadtpark (2011) ⎥ Acryl auf Leinwand ⎥ 200 x 150 cm

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Stadtpark (2011) ⎥ Acryl on auf Leinwand ⎥ 200 x 150 cm

Eine Holztür, die aus dem Himmel auf ein Automobil am Strand fällt, vor dem eine Gruppe Männer joggt. Ein grasendes Pferd auf dem Dach einer stillgelegten Tankstelle. Zwei auf Wasser tanzende, junge Frauen vor dem Berliner Fernsehturm. All das ist „schön, wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“ – so der berühmte Satz des Dichters Lautréamont, den André Breton und die surrealistischen Künstler:innen so liebten. Schon im Titel seiner Serie bezieht sich Cihangir Gümüstürkmen auf diese Kunstrichtung. Er löst Gegenstände oder Szenen aus ihrem gewohnten Kontext und kombiniert sie neu, stellt sie überraschend gegeneinander, verschränkt unterschiedliche Zeitebenen und Perspektiven. Die Ordnung der Welt, wie wir sie kennen, der Widerspruch zwischen Traum und Wirklichkeit löst sich auf. Es entsteht ein Moment von Phantastik und dem Gefühl des Ganz Anderen. Aber auch das Bild eines Chaos, in dem alles durcheinanderwirbelt wie in einem kosmischen Urknall. Die Un-Ordnung auf den Gemälden verändert den Blick auf die Welt. Isoliert aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gewinnen die einzelnen Dinge eine fast übernatürliche Bedeutung. Zugleich provoziert die assoziative Kreuzung solcher Dinge, die scheinbar nicht zusammengehören, ungewohnte Denkprozesse. Sie lassen eine Welt jenseits der erahnen, die mit dem logischen Verstand erreichbar ist, lassen gleichsam automatisch nach einer höheren, anderen, vernachlässigten Realität suchen. Hier beginnt eine Entdeckungsfahrt ins Unbewusste. Die ungewohnten Elemente, die auf den Bildern wie aus dem Nichts auftauchen, zerreißen den Schleier der Realität und führen in die Bereiche von Fantasie, Erotik und Sehnsucht. Sie helfen Unbewusstes zum Ausdruck zu bringen und bewirken neue Erkenntnisse. Was könnte die amerikanische Freiheitsstatue mit dem Saxophonspieler am Ufer eines Sees zu tun haben, an dem ein Oldtimer entlangfährt? Steht der nackte Mann am Fenster, auf denen Fische zuschwimmen, in einer Wohnung oder unter Wasser? Das Gesicht der ewig lächelnden Mona Lisa, das halb unter Wasser getaucht ist, symbolisiert, wie die Bilder an dem Grenzgebiet zwischen Wach- und Unterbewusstsein operieren. Sie rufen eine Tiefenebene auf, die mitunter autobiografische Züge hat, so wie sie Konstellationen und Motive aus der Kindheit und dem familiären Umfeld in der Türkei der sechziger und siebziger Jahre oder solche aus dem Berlin der achtziger Jahre aufrufen. Auf den Bildern des Künstlers entsteht ein Gefühl des Freischwebens und des Losgelöstseins - jenen fruchtbaren und beglückenden Momenten, in denen klar wird: Das Denken und die Vorstellung sind frei. Sie können sich in neue, unbekannte Richtungen bewegen.
Text: Ingo Arend