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GAMSIZLAR (2024) Acryl, folie auf Leinwand ⎥ 100 x 80 cm

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KÖLENIM (2024) Acryl, papier auf Leinwand ⎥ 100 x 80 cm

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CIVANIM (2024) Acryl auf Leinwand⎥ 100 x 120 cm

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AṢKIM (2024) Acryl auf Leinwand⎥ 100 x 120 cm

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MANOLYAM (2023) Öl, Acryl auf Leinwand⎥ 100 x 100 cm

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ORKIDE (2023) Öl auf Leinwand ⎥ 100 x 100 cm

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TATLIM (2023) Acryl auf Leinwand ⎥ 70 x 100 cm

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SEVDALIM (2023) Acryl, Spiegelfolie auf Leinwand ⎥ 70 x 100 cm

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CILVELI (2023) Acryl auf Leinwand ⎥ 90 x 90 cm

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INTIKAM (2023) Acryl auf Leinwand ⎥ 90 x 90 cm (sold)

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KASIRGA FATMA (2023) ⎥ Acryl auf Leinwand ⎥ 70 x 100 cm

Turkish Cinema

Eine Reise durch die Filmgeschichte mit ihren unvergesslichen Stars

In dieser Serie beschäftigt sich der Künstler mit der legendären Yeşilçam-Ära des türkischen Films. Benannt nach einer Straße im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu war Yeşilçam zwischen 1950 und 1990 das Zentrum des türkischen Studiosystems und ist ein Synonym für den türkischen Mainstreamfilm.

Der Künstler Cihangir Gümüştürkmen, fokussiert sich in dieser Serie auf die legendäre goldene Yeşilçam-Ära, die inzwischen eher als nostalgisch anmutende Bezeichnung für die „Klassiker der alten Schule“ des türkischen Kinos verstanden wird. Türkische Filme waren für Cihangir in der westlich orientierten Stadt İzmir seiner Kindheit immer großes Kino. Die Schauspielerin Hülya Koçyiğit, beflügelte seine kindliche Fantasie als Ersatzmutter. Denn seine wirkliche alleinerziehende Mutter lebte zu dieser Zeit als Gastarbeiterin in Berlin, die er nur ein- oder zweimal im Jahr sehen konnte. Nicht nur die romantisch-melodramatischen Filme, sondern auch die bunten, auf große Leinwände gemalten Filmplakate haben Cihangir damals sehr beeindruckt und fasziniert. So greift er in der Serie Turkish Cinema diese Erinnerungen auf, spielt mit den klassischen Filmpaaren, Filmnamen, setzt sie neu zusammen und projiziert sie in Acryl und Öl auf seine Leinwand. Bei der Arbeit mit der Transsexuellen Sängerin und Schauspielerin Bülent Ersoy, handelt es sich um die Darstellung von Fotos, die auf dem Cover der LP ORKIDE (1978) zu sehen sind. Darauf ist Bülent Ersoy zwar sehr feminin, aber noch als Mann zu sehen, der sich ab 1980 zu einer Frau transformierte. Das Werk MANOLYAM ist eine Hommage an Zeki Müren, dem wohl bekanntesten und schillerndsten Sänger und Schauspieler seiner Zeit. Der Künstler selbst war 1974 in Izmir bei einem Live-Konzert des Sängers dabei. „Die Sonne der klassischen türkischen Musik“, wie er von vielen Türkinnen und Türken bis heute verehrt wird, betrat damals die Bühne, gekleidet in ein silbernes Outfit aus 30 cm hohen Plateaustiefeln, Minikleid und Federschmuck. Dieser Anblick sollte den neunjährigen Cihangir und späteren Künstler nachhaltig prägen.