Cihangir Gümüstürkmen stammt aus der türkischen Hafenstadt Izmir und lebt seit 1977 in Berlin. Neben dem Atelier ist die Bühne seine zweite Heimat. Cihangir arbeitet genreübergreifend. Sein künstlerisches Schaffen erstreckt sich von Malerei und Objektgestaltung über Fotoarbeiten bis hin zu Performance und Tanz.

Sein Debüt gibt Cihangir 1993 mit "Transformation“, Bildern von Dragqueens. 1999 überrascht der Künstler mit "PUMPS 2000", bizarren Schuhplastiken aus Keramik, Blech, Spitze, Perlen, Lego-Bausteinen und Nudeln. 2005 folgt "Noire", eine abstrakte Acrylbildserie, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen der Farbe Schwarz und der Struktur von Metallfarbtuben auseinandersetzt.
Erstmalig arbeitet Cihangir 2010 mit großflächigen Fotocollagen, die er mittels Leuchtkästen im Rahmen der Gruppenausstellung “ALIEN IN MY SPACE“ präsentiert. Zentrale Themen der Ausstellung sind das Fremdseins sowie die Fremd- und Selbstwahrnehmung.

Cihangir zeichnet Comics unter dem Titel “Lale Lokum & Fatma Souad“ und schreibt Artikel über den Orientalischen Tanz im Osmanischen Reich für das Magazin Tanz Oriental.

In einer Nebenrollen des Kultfilms “Lola & Bilidikit“ (Regie: Kutlug Ataman) macht Cihangir 1999 seine erste Bekanntschaft mit dem internationalen Kino. Zuvor gründet er gemeinsam mit Fatma Souad das legendäre Kabarett “Salon Oriental“.
Cihangir präsentiert 2003 sein Comedy-Solo-Programm “One Görl Show“. 2007 ist er als Schauspieler in Nurkan Erpulats Inszenierung von “FAKE – gefälschte Identitäten“ im Theater Hebbel am Ufer in Berlin zu sehen.

Mit “Cihangir’s Black Bird“ legt er 2005 seine erste Musik-CD vor. 2006 folgt die Tanz-DVD “Belly Dance with Cihangir“.

2009 begeistert Cihangir mit seiner neuen Produktion, Salon Arabesk “Seyahat – Die Reise“, die 2010 als Dinner Show im Madi-Zelt der Sinne gespielt wird.